Februar, eine tolle Reisezeit für Rhodos, das Wetter ist herrlich mild und prädestiniert für Ausflüge und ausgedehnte Wanderungen. Zu dieser Jahreszeit verirren sich nur wenige Touristen auf die Insel, weshalb man in erster Linie unter Einheimischen ist.  Herrlich!

Rhodos Stadt

Die Altstadt von Rhodos, wurde 1988 zum Weltkulturerbe  der UNESCO  erklärt und ist immer ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Wir starten am nördlichsten Punkt der Insel, dem Aquarium.

Vorbei an einer eher unscheinbaren Stahlfigur, die auf den ersten Blick wie ein “magisches Auge“ aussieht, aber den „Koloss von Rhodos darstellen soll. Künstlerische Freiheit 😊
Kurz hinter dem Casino schwimmen frühmorgens am Elli Strand hauptsächlich Einheimische, Zwei- und Vierbeiner 😊, die das kristallklare Wasser und den Sonnenaufgang genießen.

In der historischen Altstadt geht es zu dieser Jahreszeit sehr ruhig und gemächlich zu. Der Blick von der mächtigen Wehrmauer ist einfach fantastisch und ein Spaziergang entlang der alten Stadtmauer eine tolle Möglichkeit in aller Ruhe die beeindruckende Befestigungsanlagen zu inspizieren. Hier befindet sich auch ein Amphitheater moderner Bauart, eine Freilichttheater, in dem gelegentlich kulturelle Veranstaltungen stattfinden. 

Der bekannte Großmeisterplatz, der jetzt fast wie ausgestorben wirkt und auch die Residenz des Großmeisters des Johanniterordens, sind wirklich sehenswert.

Einen wunderbaren Ausblick über die Stadt hat man auch vom Uhrenturm und die kleinen Gassen laden zum Eis essen oder Kaffee trinken, oder beides ein. 😊

In der Straße der Ritter fühlt man sich 500 Jahre zurückversetzt, hier ist alles noch genau wie im Mittelalter und es fällt sehr leicht, sich vorzustellen, wie damals die Stadt ausgesehen haben muss. Bei Regen oder nassem Steinpflaster, ist es auf der leicht abschüssigen Gasse spiegelglatt und man rutscht schneller als gewollt durch die komplette Gasse. Das macht leider meist nur den Zuschauern viel Freude.😊 Mit gutem Schuhwerk immer wieder einmal nach links und rechts schauen, das französische Konsulat hat einen sehr schön gestalteten Innenhof! 😊

Gegenüber der ehemals größten katholischen Kirche der Stadt, der Panagia Bougou, von der heute leider nur noch die Ruinen stehen, liegt das Marientor. Von hier hat man einen tollen Blick auf den Hafen mit den hübschen Booten und Schiffen. 

Das meistfotografierte Motiv von Rhodos sind aber sicher die Windmühlen auf der Mole des Mandraki-Hafens. Der Leuchtturm an der Festung von St. Nicholas, der Name stammt vom Heiligen Nikolaus (Αγίου Νικολάου), dem Hüter der Seeleute, ist heute noch aktiv und weist den Schiffen den Weg in den Hafen.

Die Hafeneinfahrt wird von den Statuen eines  Hirsches (Elafos) und einer  Hirschkuh  (Elafina) begrenzt, die auf Säulen stehen, wo früher die Beine des Koloss von Rhodos gestanden haben sollen. Auf den Säulen lässt es sich gut sitzen und nach dem Sonnenuntergang die abendliche Beleuchtung der vielen Boote und der Stadt genießen. Absolut ein Highlight!