Léros gehört zu den weniger bekannten und besuchten Inseln in der Ägäis. Da auf Léros ein internationaler Flughafen fehlt, ist der ganz große Touristenansturm bisher ausgeblieben. Die Insel ist weniger gut erschlossen als Kos, Rhodos oder Kreta, umso interessanter ist es sie zu besuchen und die Gelegenheit zu nutzen die griechische Lebensweise und die Griechen selbst ein wenig besser kennen zu lernen.

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Wo liegt Léros?

Die griechische Insel Léros liegt in dem nordöstlichen Teil des Mittelmeers, das als ägäisches Meer (griechisch: Αιγαίο Πέλαγος) bezeichnet wird. Die Ägäis erstreckt sich zwischen der Balkanhalbinsel (griechisches Festland), Kleinasien (Westküste der Türkei) und der griechischen Insel Kreta.

Geographisch gehört Léros zur Inselgruppe der Südlichen Sporaden. Der Name Sporaden bedeutet wörtlich „die Verstreuten“ (griechisch: σποραδικός, sporadikos = verstreut). Die Südlichen Sporaden umfassen über 170 Inseln, davon sind 30 bewohnt.

Die Insel Léros (griechisch: Κάλυμνος) hat eine Fläche von etwa 54 Quadratkilometer. Ihre maximale Länge beträgt 14,5 km von der Nordwestspitze bis zum Kap Diapori im Südosten der Insel. Die Landenge zwischen der Bucht von Gourna und der Bucht von Álinda ist nur 1,2 km breit. Von der Bucht von Lakkí bis zum Agios Georgios Beach beträgt die Luftlinie sogar nur einen Kilometer.

Der Name Léros ist ein altgriechischer Ausdruck und bedeutet „flach“. Im Vergleich zu anderen Inseln ist Léros tatsächlich relativ flach. Die höchste Erhebung ist der Berg Skoubardos mit einer Höhe von 326 Metern. Er liegt ganz im Süden von Léros. Zweithöchster Berg ist der Kleidí (deutsch: Schlüssel) im Norden der Insel.

Die Insel Leros bei Wikipedia.